Rotorua, Taupo, Tongariro National Park

So … inzwischen ist der Ausflug mit Kiki ja auch schon eeeeetwas lÀnger her (nen Monat oder so? Mindestens) und nu komm ich endlich mal dazu, drÌber zu schreiben. Nicht, dass ich nicht vorher auch schon mal irgendwie Zeit dafÌr gehabt hÀtte, aber, Àh … auch egal. Also hier noch mal die Kurzfassung: Kikis Semester in Sydney zu Ende, Kiki kommt uns fÌr ne Woche im schönen Auckland besuchen, am Wochenende mach ich mit ihr ne kleine Spritztour nach Rotorua, zum Lake Taupo und in den Tongariro National Park.

Freitags gab es mal wieder irgendetwas zu feiern â?? fragt mich jetzt bitte nicht mehr was, wahrscheinlich irgendein Geburtstag oder so â?? so, dass wir uns erst Samstag auf den Weg machen konnten. Und natÌrlich zuerst mal ein Auto mieten mussten, was uns dann allerdings erst kurz vor Mittag gelang. Von daher mussten wir uns dann ein wenig beeilen, bis nach Rotorua sind’s schleiĂ?lich noch gute drei Stunden Fahrt von Auckland aus. Und wir wollten ja auch noch ein bisschen was zu sehen bekommen.

Bevor man in Rotorua allerdings etwas zu sehen bekommt, bekommt man was zu riechen. Faule Eier. Schwefel. Wie auch immer man es beschreiben möchte, es riecht jedenfalls nicht gerade angenehm.

Wir schafften es auf jeden Fall so gerade noch, eine Stunde vor “Ladenschluss” im Thermal Wonderland Park anzukommen, und uns den Grund fÌr den Gestank mal etwas nÀher anzusehen: Schwefelquellen, brodelnde Schlammlöcher, bunte Seen und sonstige geothermale AktivitÀten … schon faszinierend.

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der “Champagne Pool” im Thermal Wonderland

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heiĂ?er, Ìbelriechender Wasserdampf

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Schwefelkrater im Thermal Wonderland

Irgendwann schepperte dann leider eine Durchsage durch die Lautsprechernalage des Parks, dass gleich Schluss wÀre und die noch umherwandernden Besucher wÌrden doch gebeten, sich zum Ausgang zu bewegen … also mussten wir uns ein bisschen sputen, zumal dann auch hinter einer Kurve irgendwann einer der ParkwÀchter stand und irgendwas von wegen “Ich hab jetzt auch die beiden letzten” in sein FunkgerÀt nuschelte …

Schade, der Besuch war ein bisschen kurz, hat sich abter trotzdem auf jeden fall gelohnt. Blieb uns also (so gegen 5) die Entscheidung, in Rotorua selbst uns ein nettes, schwefelverpestetes Hostel zu suchen, oder direkt weiter nach Taupo zu fahren. Wir entschieden uns dann fÌr letztere Variante, was allerdings auch keinen groĂ?en Unterschied machte, hatten unsere Klamotten doch auch schon den Geruch von faulen Eiern angenommen. Na ja. Auch egal. nach einer kurzen Irrfahrt durch Taupo hatten wir dann auch endlich mal ein Hostel gefunden, bei dem man auch frÌhmorgens schon auschecken konnte, und das noch zwei Betten frei hatte.

NÀchster Stopp: Mount Ruhapeo.
Habe ich schon mal erwÀhnt, dass ich es (vor allem auf unserer SÌdinsel-Tour) liebe, auf neuseelÀndischen StraĂ?en zu fahren? Gerade bei Sonnenaufgang? Und dann auch noch im Herbst am vom Morgennebel bedeckten Lake Taupo vorbei … herrlich. Bei so grandiosen Naturaussichten macht Autofahren einfach wesentlich mehr SpaĂ?. Ok, man muss sich zwischendurch schon zwingen, sich wieder auf die StraĂ?e zu konzentrieren, aber das hat bisher ja immer noch geklappt.

Wir fuhren also quer durch den Tongariro National Park zum Mount Ruhapeho (auf dem Ìbrigens einige Szenen fÌr Herr der Ringe gedreht wurden), um den Gipfel mitsamt Gletscher zu besteigen.
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auf dem Weg ins Gebirge

Als wir dann aber ankamen, hieĂ? es leider “Lift Closed” und fÌr eine sieben- bis zehnstÌndige Wanderung zum Gipfel hatten wir leider nicht wirklich genug Zeit.
Die Lifte waren vor zwei Wochen geschlossen worden und wÌrden erst wieder zum Beginn der Ski-Saision Ende Juni in Betrieb genommen werden. Also sind wir nur ein Bisschen in der NÀhe des Skiverleihs/Restaurants/Souvernirladens rumgekraxelt und haben die Aussicht auf endlose Geröllhalden (was jetzt allerdings nicht abwertende gemeint sein soll) und die anderen Bergmassive (unter anderem den Vulkankegel des Schicksalsbergs aus Herr der Ringe) genossen. Danach begaben wir uns aber auch relativ schnell wieder in Richtung Heimat (Auckland).

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Auf dem RÌckweg kamen wir dann noch bei den Zorb-Kugeln vorbei. Kurze ErklÀrung: Man lÀsst sich in eine groĂ?e Plastikkugel (wahlweise gefÌllt mit Wasser oder ohne) sperren und rollt dann einen HÌgel runter. Da uns die 40 Dollar fÌr 20 Sekunden SpaĂ? dann aber doch etwas Ìberteuert erschienen, haben wir das dann doch geknickt und stattdessen bei der nahe gelegenen NZ Offroad Experience unser Geld verpulvert eine kleine Tour mitgemacht. Selber fahren hÀtte unser Budget auch gesprengt, von daher durften wir nur hinten im Jeep/Buggy/Whatever drinsitzen. DafÌr wurden uns auch fast 90°-GefÀlle, atemberaubende SchrÀglagen und lustige Schlammfahrten geboten. Also: Et hat sisch jelohnt.
Danach gings dann wirklich nur noch zurÌck nach Auckland (ich habe das Jeep-Feeling beim Fahren doch schon vermisst) und ich durfte am Abend dann noch eins meiner Assignments zu Ende schreiben. Aber das gehört jetzt eigentlich auch schon gar nicht mehr zum Reisebericht.
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Zorbing

Und hier gibts die restlichen Fotos. Von Schwefel, Schlammlöchern und Steinen …

2 Reaktionen zu “Rotorua, Taupo, Tongariro National Park”

  1. Maren

    Das sind mal wieder sehr feine Fotos. Beim Anblick der grellgrÌnen TÌmpel kann man den Schwefel richtig riechen.

  2. Christian

    Besten Dank. Aber dass es bei euch in der Agentur jetzt erbÀrmlich stinkt, wollte ich eigentlich nicht erreichen ;-)

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