Ach Ìbrigens â?Š

Der Marae, den wir damals besucht haben, war der Noho Marae. Wie ich da gerade drauf komme? Beim AufrÀumen und Ausmisten meines Zimmers (es ist unglaublich, was sich in nem halben Jahr so alles an Zeugs ansammelt) ist mir der Anmeldungszettel wieder in die HÀnde gefallen.

Damals hatte ich auch eher missverstÀndlich erklÀrt, was ein Marae denn ist, glaube ich. Zugegeben, ich hatte es auch selbst einfach falsch verstanden. Ich dachte damals, so ein Besuch im Maori-Dorf mit Haka lernen etc. wÀre ein Marae. Falsch. Ein Marae ist eine Maori-Siedlung. Bzw. der “traditionelle” Teil einer Maori-Siedlung mit GemeinschaftshÀusern, Versammlungsplatz, traditionellem Friedhof, etc. Und der Marae, den wir besuchten, war also der Noho Marae. So. WÀre das also auch geklÀrt.

Was hab ich sonst noch so getrieben die letzten Tage, auĂ?er meine Bude aufzurÀumen? Na ja â?Š ich hab mir die FÌĂ?e wund gelaufen. Und das meine ich jetzt nicht im Ìbertragenen Sinne. Verdammt, Blasen können echt unangenehm sein.
Ich bin endlich mal dazu gekommen, mir Auckland selbst anzusehen. Bisher kannte ich das Stadtzentrum ja quasi nur bei Nacht. Und die Erinnerungen daran sind teilweise doch recht verschwommen â?Š Also hab ich meine noch verbleibenden Tage genutzt und bin durch die Stadt getingelt. Ich hab mir diverse kleine Galerien angesehen, bin durch die Parks geschlendert, war in Devenport, hab einen Streifzug durch K’Road und Ponsonby gemacht, ein paar Fotos geschossen und â?Š tja. Mir die FÌĂ?e wundgelaufen. Aber das sagte ich ja schon.

Morgen und am Wochenende stehen dann noch die Auckland Art Gallery, das National Museum und hemmungsloses Souvenir-Shopping auf dem Plan. Eine ausfÌhrliche Foto-Berichterstattung der letzten Tage kommt auch noch. Irgendwann am Wochenende. Wenn ich die Zeit dazu finde. Wenn nicht, werden sie nachgereicht, soblad ich wieder zu Hause bin.

Ach ja: Ich habe heute auch mal wieder festgestellt, wie freundlich und hilfsbereit die NeuseelÀnder doch so sind. Ich stand da so in Devonport am Hafen gedankenverloren vor mich hin und knipste ein wenig rum, da sprach mich der langhaarige, unrasierte Kerl an, der am Pier auf einer Bank eher lag als saĂ?: “Nice view, innit?” Ich unterhielt mich dann ein paar Minuten mit ihm, und er gab mir den Tipp, dass man oben vom HÌgel aus (gemeint war der Mount Victoria) noch besser Fotos schieĂ?en könne. Das habe ich natÌrlich auch prompt getan. Den angebotenen Schluck aus seiner Weinflasche hab ich aber dann doch abgelehnt. War ja gerade mal halb 12.

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